Sterne am Limmud.de-Himmel
Eldad Beck
Eldad Beck ist Deutschlandkorrespondent der Yedioth Ahronot. Geb. in Haifa, Studium der Islamwissenschaft an der Sorbonne. Ehem. Redaktor des Haaretz, Paris stationierter Korrespondent der Jerusalem Post und des Globes, Korrespondent des Maariw in Wien. Sein Buch “Beyond the Border. Travels to Forbidden Countries” ist 2009 erschien
Tovia Ben-Chorin
Sohn des Religionswissenschaftlers Schalom Ben-Chorin, Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin studierte in Jerusalem und Cincinnati. Dann folgten Ramat-Gan, Manchester, Jerusalem, Zürich, seit 2009 Berlin. Der ehem. Leiter der israelischen liberalen Jugendbewegung ist Direktoriumsmitglied des AGK. Verheiratet mit Adina, Vater von zwei, Großvater von fünf.
Links: Biographie
Maxim Biller
Website: Wikipedia
Michael Brenner
Website: Wikipedia
Micha Brumlik
Website: Wikipedia
Dr. phil., geb. 1947 in der Schweiz, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Goethe Universität in Frankfurt am Main. Er leitete von 2000 – 2005 das Fritz Bauer Institut. Zahlreiche Publikationen zu Fragen pädagogischer Ethik und moralischer Bildung sowie zu religionsphilosophischen Fragen. In Buchform zuletzt: Sigmund Freud – Der Denker des 20. Jahrhunderts (2006) sowie »Kritik des Zionismus« (2007).
Avraham Burg
Website: Wikipedia
Avram Burg wurde 1955 in Jerusalem geboren. Sein Vater Josef Burg lebte in Dresden und Berlin, wo er die Ausreise deutscher Juden organisierte, bis er selbst 1939 floh. Nach dem Militärdienst wurde Avram Burg aktiv in der Friedensbewegung „Peace Now!“. Er war Berater von Schimon Peres, Vorsitzender der Jewish Agency und Sprecher der Knesset.
Nathan Lopes Cardozo
Website: The David Cardozo Academy
COOLOOLOOSH
Website: MySpace
Hat Fans auf der ganzen Welt. Mit einer wunderbaren Mischung der Genres kombinieren sie Hip Hop, Jazz und Funk genauso wie englische und hebräische Texte in ihren Songs. Die Band steht vor ihrem internationalen Durchbruch und ist eine der bekanntesten Bands in Israel. Nach Erfolgen in Israel und Teilen Europas kommen sie nun für eine erste Tour nach Deutschland.
György Dalos
Website: Wikipedia
1943 in Budapest geboren, ungarischer Schriftsteller und Historiker. Er studierte Geschichte in Moskau und arbeitete als Museologe in Budapest, später als Übersetzer, Journalist und freier Publizist. 1964 erschien sein erster Gedichtband. Er lebt als freier Autor in Berlin und ist Mitherausgeber des »Freitag«. Seit 2009 vertritt György Dalos Ungarn im Internationalen Rat des Vereins Österreichischer Auslandsdienst.
Günther Deming
Website: Stolpersteine
Gunter Demnig ist Künstler und bekannt durch seine »Stolpersteine«. Studierte Kunstpädagogik in Berlin und Kassel, seit 1985 arbeitet er in Köln. Sein bekanntestes Werk sind die von ihm so genannten „Stolpersteine“, die er als Mahnmale für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Das Projekt hat sich inzwischen zum weltweit größten dezentralen Mahnmal entwickelt.
Gesa S.Ederberg
Website: Jüdische Gemeinde zu Berlin
Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, zuständig für die Synagoge Oranienburger Straße und den Religionsunterricht außerhalb der Jüdischen Schulen. Sie ist Gründerin von Masorti e.V. – Verein zur Förderung der Jüdischen Bildung und des Jüdischen Lebens.
Mark Galesnik
Schriftsteller, Satiriker, Journalist, Herausgeber, Politikwissenschaftler. Gründer und Chefredakteur der Satirezeitschrift »Beseder«. Hält Vorträge zur Journalistik in Israel und im
Ausland.
Stas Gavrilov
Abschluss der Musikhochschule in Moskau, seit 1991 lebt er in Israel im Kibbuz. Musiker, Klarinettist und Pianist. Gründer und Direktor der Musikschule in Aschkelon.
Larisa Gerstein-Kuznetsov
Journalistin, Sängerin. Stifterin der ersten repatriatischen Frauengemeinschaft in Israel, Gründerin der Stiftung von Bulat Okudschawa. Vorstand der Journalistenschule (1992–1995), Vize-Bürgermeisterin von Jerusalem (1993–2003).
Benjamin Gesundheit
Geboren in Basel, Schweiz. 5 Jahre Jeschiwa-Studium mit Rabbinerausbildung. Medizinstudium mit anschliessender Spezialisierung in pädiatrischer Hämatologie-Onkologie. PhD in medizinischer Ethik University of Toronto. Gegenwärtig in klinischer Stammzellforschung tätig. Unterrichtet Medizinethik an der Hebrew University.
Daniel Goldfarb
Website: Conservative Yeshiva
Geboren in Boston, zog er 1976 nach Israel. Er beendete seine juristische Arbeit im Jahr 2000, um Direktor der Conservative Yeshiva in Jerusalem zu werden.
David Grossman
Website: Wikipedia
Myriam Halberstam
Journalistin, Filmemacherin und Kinderbuchautorin. Als Amerikanerin in Deutschland aufgewachsen, mit Stationen in New York und Tel Aviv, lebt sie heute mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Berlin. Im Frühjahr 2010 hat sie den Ariella Verlag gegründet.
Werner Hanak-Lettner
Geb. 1969, Dr. phil. Kurator am Jüdischen Museum Wien seit 1995. Arbeitet derzeit an einer Ausstellung zur Kulturgeschichte Hollywoods. Lehrte sowohl an der Universität Wien als auch am Bard Graduate Center, New York City. Im Dezember erscheint sein Buch »Die Ausstellung als Drama. Wie das Museum aus dem Theater entstand«.
André Herzberg
Website: Wikipedia, MySpace
Sänger, Songwriter, Rockmusiker, gründete 1981 in Ost-Berlin die international erfolgreiche Rockband Pankow. Der Sohn streng kommunistischer jüdischer Eltern hat mit seinen Liedern, seiner Theaterarbeit und mit seinen Publikationen immer wieder heftige Diskussionen ausgelöst und dabei zahllose Fans gefunden.
Rachel Heuberger
Website: Uni Frankfurt
Dr. Rachel Heuberger ist Historikerin und leitet die Judaica – Abteilung der Frankfurter Universitätsbibliothek, eine der größten Sammlungen weltweit von Büchern zu jüdischen Themen aller Art. Sie ist daran interessiert, den vorhandenen Reichtum an jüdischen Quellen sinnvoll in unser heutiges Leben einzubeziehen.
Jewdyssee
Website: MySpace
Jewdyssee ist musikalische Jüdischkeit – die mitreißenden musikalischen Traditionen werden von ihnen neu präsentiert und zelebriert! Was die »Nouvelle Vague« für New Wave und Bossa Nova, Shantels »Bucovina Club« für Balkan-Beats und »Gotan Project« für den Tango im Club gemacht haben, machen die Musiker aus Haifa, Hamburg und Berlin auf sinnige und sinnliche Weise mit einigen der schönsten jiddischen Klassiker.
Daniel Kempin
Website: Wikipedia, daniel-kempin.de
Daniel Kempin konzertiert seit über 25 Jahren weltweit mit jiddischen und hebräischen Liedern. Zahlreiche, z.T. mehrfach prämierte CD-Einspielungen. Er ist Vorbeter des Egalitären Minjan in Frankfurt und zurzeit Kantorenstudent bei Aleph-Jewish Renewal in den USA.
Doron Kiesel
Website: FH Erfurt
Professor für Interkulturelle Pädagogik an der FH Erfurt. Studien zur Migration und Integration von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion.
Lisa Klug
Website: Cool Jew Book
Die Preisträgerin hat für die New York Times, den Forward, die Jerusalem Post und in vielen anderen Publikationen geschrieben. Ihr Buch »Cool Jew: The Ultimate Guide for Every Member of the Tribe« ist das einzige satirische Buch, das je einen Preis des National Jewish Book Award gewonnen hat.
Zoja Kopelman
Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin, Dr. Philologie (Hebräische Universität in Jerusalem). Geboren in Moskau, wanderte 1987 nach fast 10 Jahren Kampf um die Ausreise nach Israel aus, was ihr wiederum die Hebräischkenntnisse und Liebe zur jüdischen Geschichte und Kultur beschert hat.
Admiel Kosman
1957 in Israel geboren. Dichter und Wissenschaftler. Hat acht Bände mit eigener Poesie herausgegeben. Ebenfalls schreibt er regelmäßig über traditionelle Geschichten aus postmodernem Blickwinkel in seiner Kolumne »Kleine Schätze« in der israelischen Tageszeitung »Haaretz«. Derzeit Professor an der Universität von Potsdam und Professor in Residence am Abraham-Geiger-Kolleg in Berlin.
Clive Lawton
Website: Limmud UK
Vadim Levin
Autor der Pädagogikbücher, Lyrik und Märchen: Blödes Pferd (1969), Wohin ist der Zirkus gefahren? (2002), Silly Horse (USA, 2004), Fischchen mit zwei Schwänzen (Jerusalem – Moskau, 2007). Dr. der Psychologie, Co-Autor des »Bukvar« und von Lehrbüchern der russischen Sprache, Autor der Anthologie »Dar slova« für außerhalb Russlands lebende Kinder.
Daniel Libeskind
Geboren in Lodz (Polen). Einer der einflussreichsten Architekten und Designer des 20. und 21. Jahrhunderts. In die Planungen des studierten Musikers fließt seine individuelle Musikalität mit ein. Seine gestalterische Formensprache stellt oftmals Bezüge zu historischen, philosophischen oder religiösen Themen her.
Jonathan Magonet
Website: Wikipedia
Rabbiner, Professor, kürzlich emeritierter Leiter des Leo Baeck College, wo er nun Professor Emeritus für Bibelforschung ist. 40 Jahre Leiter einer jüdisch-christlichen Bibelwoche und einer jüdisch-christlich-muslimischen Studentenkonferenz in Deutschland. Herausgeber von »Das jüdische Gebetbuch« und der Zeitschrift »European Judaism«.
Ilan Mor
Website: Wikipedia
August 2004 – 2009 Gesandter, Botschaft des Staates Israel in Deutschland. 1955 geboren in Tel Aviv. BA-Studium an der Uni Tel Aviv: Politikwissenschaften und Arbeitspolitik. MA-Studium an der Uni Tel Aviv: Internationale Beziehungen. Seit 1983 im diplomatischen Dienst und Ausbildung im israelischen Außenministerium. Aufenthalt in u.a. Westafrika, USA, China.
Emmanuel Nahshon
Website: Botschaft Israels
Emmanuel Nahshon wurde 1961 in Paris geboren und vertrat Israel als Diplomat unter anderem in Caracas, Brüssel und Ankara. Seit August 2009 ist er Gesandter an der Botschaft des Staates Israel in Berlin.
Jascha Nemtsov
Absolvent des Leningrader Konservatoriums. Leiter des Kantoreninstituts am Abraham Geiger Kolleg. Neben dem klassisch-romantischen Klavierrepertoire widmete er sich Werken verfolgter jüdischer Komponisten sowie jüdischer Kunstmusik und russischer Musik des 20. Jahrhunderts.
David Palant
Website: Judiacaru.org
Geschäftsführer des Instituts für Judaistik in Russland, hat einen Kurs der jüdischen Philosophie unter Berücksichtigung der Prinzipien der informellen jüdischen Bildung erarbeitet.
Shalom Paul
Inhaber des Yehezkel Kaufmann Chair in Bible Studies, HU Jerusalem, Vorsitzender der Dead Sea Scrolls Foundation und der Bildungsministeriumkommission für das Bibelcurriculum und Bibellehre an den israelischen Schulen. Im Rahmen dieses Limmud-Tages eröffnet er das »Bereshit«-Programm des JDC.
Oliver Polak
Website: OliverPolak.com
Das jüdische Comedy-Monchichi und der Womanizer, eine Mischung aus Siegfried & Roy und großer Fan von Udo Jürgens, steht auf Frauen mit Alf-Nasen und hofft, auf Limmud endlich fündig zu werden. Oliver ist Stand Up Comedian und Autor. Vor wenigen Monaten erschien sein Buch »Ich darf das, ich bin Jude«. Oliver lebt in Berlin.
Ismar Schorsch
Website: Wikipedia
1935 in Deutschland geboren, bis 2006 19 Jahre lang Rektor der Jewish Teological Seminary New York und einer der Gestalter des konservativen Judentums der letzten Generation. Als brillanter Historiker ist er mit seinem wegweisenden Buch »From Text to Context. The Turn to History in Modern Judaism« bekannt geworden.
Edward Serotta
Website: Centropa
Direktor der centropa.org, Journalist, Photograph, Filmmacher, der sich auf das jüdische Leben in Zentraleuropa spezialisiert. In USA geboren, arbeitet er seit 1985 in Zentraleuropa. Autor von »Out of the Shadows«, »Survival in Sarajevo« und »Jews, Germany, Memory«. Er schrieb für Time Magazine, The L.A.Times, The Washington Post.
Sharon Shenhav
Website: Western Law Uni
David Solomon
Website: Wikipedia, In One Hour
Ein international bekannter Sprecher, Gelehrter und Autor auf zahlreichen Gebieten und einer der dynamischsten jüdischen Lehrer in der heutigen Welt. David vermittelt grundlegende, breite Grundgerüste, die Studenten eine tief greifende, jüdische Lernerfahrung bieten.
Barbara Spectre
Website: Paideia
Bevor sie die Ehre hatte Gründungsdirektorin von Paideia zu sein, das bisher 200 Menschen graduierte, die an der Wiederbelebung des europäischen jüdischen Kulturlebens beteiligt sind, war sie am Hartman-Institut, der Hebräischen Universität und dem Yellin Colleges in Jerusalem. Mit Noam Zion schrieb sie die zwei Bände von »A different Light: Chanukah«, aus dem sich die Idee des Namens Paideia entwickelte.
Joshua Spinner
Rabbiner, Vizepräsident der Ronald S. Lauder Foundation. In USA geboren, in Kanada aufgewachsen, studierte er in Toronto und Jerusalem und New York. Nach zwei Jahren in Minsk kehrte er nach New York zurück, wo er 2000 seine Smicha erhielt. Seit er in Berlin lebt, hat er eine Reihe von Programmen in die Wege leitete, die später unter dem Namen Lauder Yeshurun zusammengefasst worden sind.
Adin Steinsaltz
Website: Wikipedia, The Aleph Society
geb. 1937 in Jerusalem. Neben dem Rabbinerstudium studierte er Chemie und Physik, gründete mehrere Bildungseinrichtungen und war mit 23 jüngster Schuldirektor Israels. Ab 1965 arbeitete er an einem Monumentalprojekt der Übersetzung und Re-Interpretation des Talmud. Die hebräische Ausgabe hat bis dato 38 Auflagen, die englische 21, die französische 18 und die russische 5 Auflagen. 1984 gründet er die Mekor Haim Educational Institutions. 1988 erhält er den Israel-Preis. 1989 eröffnete er einen russischen Zweig der Mekor Haim, danach u.a. die Open University Moskau das Institute for Leadership Training, die Aleph Society in New York, London. Er lehrte u.a. in Princeton, Yale, Oxford und an der Sorbonne. 2000 nahm er am UN-Gipfeltreffen der geistlichen Führer teil. Er hat drei Kinder und zehn Enkelkinder.
Nadine von Mauthner, geb. Baroness von Goldschmidt-Rothschild
Website: Frankfurter Köpfe
Michael Wuliger
1951 in London geboren, wuchs in Wiesbaden auf und lebt heute in Berlin als Feuilletonredakteur der »Jüdischen Allgemeinen«. Er geht so gut wie nie in die Synagoge, isst gern Serrano-Schinken und hört lieber Georges Brassens als Giora Feidman. Sein jüdisches Idol ist Krusty der Clown aus der TV-Serie »Die Simpsons«.
Y-Love
Website: MySpace
Y-Love (Yitz Jordan) is an MC unlike any other; he converted to Orthodox Judaism in 2000, and later Safar, Erez Safar, Jacob took on the traditions of Hasidism. He is among the most innovative freestylers on the scene, weaving seamless Schwartz polyglot rhymes in English, Arabic, Yiddish, and Hebrew.
Gil Yaron
Website: Making the Middle East understandable
Dr., Nahostkorrespondent mehrerer deutscher Tageszeitungen und Radiostationen. Darüber hinaus veröffentlicht er regelmäßig in ynet, Israels wichtigster Nachrichtenwebseite.
Efraim Zuroff
Website: Wikipedia
Chef-Nazijäger, Direktor des Simon-Wiesenthal-Center, Historiker, Autor von drei Büchern und 280 Artikeln, letztes Buch: Operation Letzte Chance – die Herausforderung, Naziverbrecher zur Rechenschaft zu ziehen. In den USA geboren, Aliya 1970, lebt in Efrat, verheiratet, vier Kinder, sechs Enkel.